Mensch meets Maschine – Eine Bildertour durchs Dreizackwerk – 3.

Es wird heiß – Schneiden, Schmieden und Härten.

Weiter geht es in unserer Beitragsreihe mit Eindrücken aus der Produktion im Dreizackwerk. Heute sind wir an der Coilanlage, beim Schmieden und in der Härterei.

An der Coilanlage werden die Stahlplatinen auf die richtige Länge zugeschnitten, um im Anschluss perfekt geschmiedet zu werden. Beim sogenannten Stauchschmieden wird das Metall an der Stelle glühend heiß erhitzt und zusammengeschoben (gestaucht), an der später der Messerkropf entstehen soll. Daraufhin wird der glühende Teil präzise geschmiedet. Die Kropfform ist nun deutlich erkennbar. Im Anschluss wird die Messerform aus der Platine ausgestanzt (abgegratet). Die geschmiedeten Messerrohlinge kommen anschließend in die Härterei. Hier durchlaufen die Messer zuerst durch einen 1.050 Grad heißen Ofen, durch eine Kühlzone und erneut durch einen 180 Grad warmen Anlassofen. Durch diesen Prozess weisen unsere Messer eine Härte von 58° Rockwell auf.

Die Berufe in diesem Bereich der Fabrik haben sich im Laufe der Jahre immer weiter entwickelt, wo früher noch der menschliche Schmied seine schweißtreibende und anstrengende Arbeit verrichtete, haben heute Maschinen seine Aufgabe übernommen. Dafür ist an seine Stelle der Beruf des Maschineneinrichters getreten, ohne den die Produktion stillstehen würde.

Beim nächsten Mal geht es mit unseren Impressionen aus der Messerproduktion in die Schleiferei und zur Zwischenkontrolle.

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