Für jeden Schnitt die richtige Schneidunterlage

Nachdem wir uns zusammen mit Hannes von FOODBOOM kürzlich dem Thema „Aufbewahrung und Pflege“ gewidmet haben, wenden wir uns heute den Schneidunterlagen zu. Denn eine vernünftige Schneidunterlage sollte in keiner Küche fehlen.

Für unterschiedliche Verwendungszwecke solltet Ihr aus hygienischen Gesichtspunkten auch unterschiedliche Schneidbretter verwenden. Rohes Fleisch oder Geflügel kann mit Bakterien und Keimen belastet sein, die leicht auf andere Lebensmittel übertragen werden. Deshalb solltet Ihr entweder mit mindestens zwei Brettern arbeiten oder Eure Schneidunterlage gründlich reinigen, bevor Ihr sie zum Schneiden einer anderen Zutat verwendet.
Ideal ist ein Sortiment aus mindestens drei Brettern: Eins für Gemüse, Rohkost und Brot, eins für alle färbenden und stark riechenden Lebensmittel, sowie eines für rohes Fleisch, Geflügel und Fisch.

Welche Schneidunterlagen eignen sich wofür am besten?

Schneidbretter aus Holz:
Holzbretter sind von Natur aus natürlich, hygienisch und langlebig. Sie sind perfekt geeignet für das Schneiden von trockenen Produkten wie Brot oder Rohkost. Zur Reinigung reicht es aus das Holzbrett feucht abzuwischen oder unter fließendem Wasser abzuspülen. Bei stärkerer Verschmutzung sollte warmes Wasser und eine milde Seife verwendet werden. Zum Trocknen sind die Bretter stets aufrecht zu stellen, damit die Luft frei zirkulieren kann. Im trockenen Zustand sollten die Schneidbretter mit einem Speiseöl eingerieben werden, so behalten sie ihre natürliche Schönheit.

Schneidunterlagen aus Kunststoff:
Färbende, stark riechende Lebensmittel, bzw. rohes Fleisch, Geflügel oder Fisch schneidet Ihr am besten auf unseren Kunststoff-Schneidunterlagen. Die funktionellen Schneidunterlagen aus thermoplastischen Polyurethan (TPU) sind dafür ideal: Die hohe Elastizität dieses besonderen Materials wirkt wie ein Puffer und schont zugleich die empfindliche Messerklinge. So bleiben Eure Messer länger scharf.
Außerdem sind die Schneidunterlagen spülmaschinenfest, antibakteriell und temperaturbeständig von -20° bis +150° C und der Kunststoff nimmt weder Gerüche noch Geschmack an.

Schneidebretter aus Glas, Stein oder Bambus:
Diese Materialien sind für die regelmäßige Anwendung in der Küche nicht geeignet, da sie zu hart sind für die schmale Schneide einer Messerklinge. Der feine, scharfe Grat biegt sich auf ihnen während dem Schneiden sehr schnell um, das Messer wird stumpf. Wenn Ihr Eure Messer also nicht ständig nachschärfen möchtet, solltet Ihr konsequent auf Holz- und Kunststoffbretter setzen und Glas-, Stein- oder Bambusbretter nur als dekorative Unterlage verwenden.

Unsere Video-Serie mit Hannes geht weiter: Beim nächsten Mal zeigt er Euch den perfekten Handgriff zum Schneiden. Fortsetzung folgt!

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